EMDR - Behandlung bei Kindheitstraumatisierung

 

Kommt es in der Kindheit zu Erfahrungen der Trennung, des Schmerzes, des Alleinseins oder der Ablehnung werden diese Erfahrungen im emotionalen Gedächnis zu Prägungen die auf eíner sehr tiefen emotionalen Ebene als wahr angenommen werden. In diesen Prägungsmustern werden die weiteren Lebenserfahrungen bewertet, beurteilt und abgespeichert. Sind es Erfahrungen, die in einem Zustand von vollkommener Hilflosigkeit und Ausgeliefertsein erlebt wurden führt das in vielen Fällen zur Dissoziation (Abspaltung) der eigenen Gefühle und Bedürfnisse.

Wenn in der Zeit des Erwachsensein diese Prägungsmuster immer spürbarer als Einschränkungen wahrgenommen werden kommt es in uns zu einem Zwiespalt zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart. Da die Erfahrungen der Kindheit vermeintlich vergessen und verarbeitet scheinen ist uns dieser Zusammenhang nicht ersichtlich und wir suchen die Lösungen im Jetzt für etwas das vor vielen Jahren geschehen ist.

Kindheitstraumatisierungen sind sehr häufig für uns nicht fassbar, da Sie außerhalb des sprachlichen Zugriffs liegen. Gerade dann, wenn Kinder sehr früh solchen Situationen ausgesetzt waren. Etwas das außerhalb unseres sprachlichen Zugriffs liegt kann nicht über die Sprache erreicht und verarbeitet werden. Mit EMDR besteht eine Möglichkeit, gerade die Erfahrungen und Symptome, die jenseits des bewussten sprachlichen Zugriffs liegen, neurobiologisch zu lokalisieren, zu fokussieren, zu verarbeiten und aufzulösen.

Einige Ereignisse die bei Kindern zu Traumatisierungen führen können sind:

  • Krankenhausaufenthalt/e
  • Operationen
  • frühe Verantwortung
  • Alpträume
  • Eingesperrt werden
  • Alkohol in der Familie
  • Geburtstraumatisierungen
  • körperliche, emotionale Gewalt
  • sexuelle Übergriffe
  • Artzbesuche

Häufig resultieren postraumatische Belastungsstörungen PTBS aus Traumatisierungen in der Kindheit

Individuelle Behandlungangebote

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